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Kostenrechnung – Drama in drei Akten

Laura und die Suche nach dem Netto - 3. AKt

Ulm. HTML, Hosting – und die Hoffnung auf ein Leben mit 3.500 Euro netto.

Akt III: Die Entscheidung

Ort: Uferpromenade an der Donau. Dämmerung.

Laura geht spazieren, das Handy bleibt in der Tasche. Die letzten Wochen waren intensiv. Nicht wegen der Arbeit, sondern wegen der Erkenntnisse.

Sie hat gelernt:

  • Ein Projektpreis ist nicht gleich Verdienst.
  • Die eigene Arbeitszeit muss nicht nur entlohnt, sondern auch finanziell getragen werden.
  • Selbstständigkeit bedeutet nicht nur Freiheit, sondern auch Fixkosten, Verantwortung – und Rechenarbeit.


„Wenn ich 3.500 € netto will, dann muss ich anders kalkulieren. Nicht naiv, sondern professionell.“

Sie beschließt:

  • Mindeststundensatz auf Basis der Vollkostenrechnung
  • Verbindliche Angebote mit klaren Leistungsgrenzen
  • Wartungsverträge und Hosting als wiederkehrende Einnahmen
  • Keine Angst mehr vor dem Wort „kalkulatorischer Unternehmerlohn“

 

Epilog:

  • Laura verdient nicht jeden Monat exakt 3.500 €.
    Aber sie weiß heute, wie viel ein Auftrag wert sein muss – und was ihr Business braucht, um sie zu tragen.
  • Sie entwickelt inzwischen nicht nur Websites, sondern auch Pricing-Workshops für Kreative.
  • Ihr neuer Lieblingssatz: „Gestaltung ist schön – aber gute Preise sind schöner.“
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